Wie viel wird eine Haustür in Deutschland im Jahr 2026 kosten?

Die Haustür ist weit mehr als nur ein Eingang – sie prägt den ersten Eindruck eines Hauses und spielt eine zentrale Rolle bei Sicherheit, Wärmedämmung und Energieeffizienz. In Deutschland werden die Preise für Haustüren im Jahr 2026 voraussichtlich stark von Material, technischer Ausstattung und individuellen Designwünschen abhängen. Während einfache Kunststofftüren weiterhin eine vergleichsweise kostengünstige Lösung darstellen, liegen hochwertige Aluminium- oder Holztüren mit modernen Sicherheits- und Dämmstandards deutlich höher. Auch Faktoren wie steigende Rohstoffkosten, strengere Energieanforderungen und der Wunsch nach maßgefertigten Lösungen beeinflussen die Preisentwicklung. Wer sich frühzeitig informiert, kann Angebote besser vergleichen und eine Haustür wählen, die sowohl funktional als auch wirtschaftlich überzeugt.

Wie viel wird eine Haustür in Deutschland im Jahr 2026 kosten?

Die Kosten für eine Haustür im Jahr 2026 in Deutschland hängen von mehreren Faktoren ab: Material (Kunststoff, Aluminium, Holz oder Holz/Alu), Sicherheitsniveau (z. B. RC2/RC3), Energieeffizienz (U-Wert, Dichtkonzept), Design (flügelüberdeckend, Seitenteil, Oberlicht) sowie Montage- und Zusatzarbeiten. Regionale Lohnkosten, Lieferketten und Sonderausstattungen wie Smart-Lock, Fingerprint oder spezielle Oberflächen können die Spanne deutlich verschieben. Wer die Komponenten transparent plant, erhält belastbarere Angebote und kann Angebote in seiner Region besser vergleichen.

Welche Preise sind 2026 realistisch?

Für 2026 lässt sich eine grobe Orientierung ableiten: Kunststoff-Haustüren liegen häufig bei etwa 1.800–3.500 Euro für Standardmodelle, Aluminium bei etwa 3.500–7.500 Euro, Holz bei etwa 3.000–6.000 Euro und Holz/Alu-Kombinationen bei etwa 5.500–10.000 Euro. Hinzu kommen Montage, Ausbau der Altanlage, Abdichtung und Entsorgung (meist 600–1.500 Euro). Sicherheitsupgrades auf RC2/RC3, Dreifachverglasung, bessere Dämmwerte und flügelüberdeckende Ausführungen können jeweils einige hundert bis mehrere tausend Euro addieren. Diese Werte sind Schätzungen und variieren nach Ausstattung, Region und Anbieter.

Materialien mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Kunststoff punktet mit einem günstigen Einstieg und ordentlicher Dämmung; sinnvoll für Budgets mit Fokus auf Energieeffizienz. Aluminium ist robuster, formstabil und bietet viele Design- und Sicherheitsoptionen, kostet aber mehr. Holz wirkt natürlich und ist gut dämmend, verlangt jedoch Pflege; hochwertige Hölzer verteuern den Kauf. Holz/Alu kombiniert die warme Optik innen mit witterungsbeständigem Alu außen und ist entsprechend preislich höher angesiedelt. Glasflächen erhöhen den Lichtkomfort, können aber die Kosten und Anforderungen an Sicherheit und U-Wert steigern.

Marken mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

In Deutschland sind etablierte Anbieter mit unterschiedlichen Stärken vertreten. Hörmann ist vor allem für Aluminium-Haustüren und ein breites Zubehörprogramm bekannt. Schüco liefert Profilsysteme, die über zahlreiche Fachbetriebe gefertigt und vertrieben werden. Groke fokussiert Aluminium-Türen mit hoher Fertigungsqualität. KompoTherm steht für designorientierte, oft flügelüberdeckende Aluminiumlösungen. Internorm bietet unter anderem Holz/Alu-Varianten mit hoher Energieeffizienz. Biffar ist im Premiumsegment mit individueller Fertigung positioniert. Verfügbarkeit, Service und Lieferzeiten unterscheiden sich je nach Region und Händlernetz.

Wo kauft man eine Haustür am besten?

Für ein stimmiges Gesamtpaket aus Produktqualität und fachgerechter Montage sind lokale Fachbetriebe häufig die erste Wahl, da Aufmaß, Einbau, Abdichtung und Gewährleistung aus einer Hand kommen. Fachhändler und Meisterbetriebe beraten zu Sicherheitsklassen, U-Werten und passenden Beschlägen. Bau- und Baustoffhändler bieten ein breites Sortiment, oft mit Partnern für den Einbau. Online-Konfiguratoren erleichtern die Vorauswahl, sollten aber mit einem Vor-Ort-Aufmaß durch einen Zertifizierten kombiniert werden. Vergleiche mehrerer Angebote inklusive Montageumfang, Gewährleistung und Servicezeiten schaffen Preisklarheit.

Nachfolgend eine kompakte Marktübersicht mit realen Anbietern und typischen Kostenspannen für 2026. Die Werte verstehen sich als grobe Orientierung und können je nach Ausstattung, Region und Aktionspreisen abweichen.


Produkt/Leistung Anbieter Kostenschätzung (2026)
Aluminium-Haustür RC2, U-Wert ~1,0 W/(m²·K) Hörmann ca. 4.500–7.500 € inkl. Montage
Kunststoff-Haustür, RC2-Option Schüco System (über Fachbetriebe) ca. 2.000–3.500 € zzgl. Montage
Holz/Alu-Haustür, 3-fach Verglasung Internorm ca. 6.000–10.000 € inkl. Montage
Aluminium, flügelüberdeckend, RC3-Option KompoTherm ca. 6.500–11.000 € inkl. Montage
Aluminium-Haustür Groke ca. 4.000–7.000 € zzgl. Montage
Premium Holz/Alu, individuelle Fertigung Biffar ca. 7.500–12.000 € inkl. Montage
Ausbau Altanlage, Einbau, Abdichtung Lokaler Meisterbetrieb ca. 600–1.500 € (Dienstleistung)

Die in diesem Artikel genannten Preise, Tarife oder Kostenschätzungen basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Vor finanziellen Entscheidungen wird eine unabhängige Recherche empfohlen.

Abseits der Anschaffungskosten lohnt der Blick auf Folgekosten. Eine bessere Dichtungsebene und ein niedriger U-Wert können Heizkosten reduzieren. Langlebige Oberflächen und korrosionsbeständige Beschläge senken Wartungsaufwand. Bei Sicherheitsausstattung bieten RC2-Lösungen oft ein gutes Verhältnis aus Mehrschutz und Kosten; RC3 ist teurer, kann aber in exponierten Lagen sinnvoll sein. Smart-Locks, Fingerprint und vernetzte Türspione sind Komfortfunktionen, die den Gesamtpreis steigern und sorgfältig mit der gewünschten Sicherheitslogik geplant werden sollten.

Abschließend lässt sich festhalten: Realistische Haustürpreise 2026 ergeben sich aus der Summe von Material, Sicherheits- und Energieanforderungen, Design und fachgerechter Montage. Wer Angebote vergleichbar macht, klare Prioritäten setzt und lokale Services mit einbezieht, erhält verlässliche Kalkulationen und eine Lösung, die ästhetische, energetische und sicherheitstechnische Anforderungen ausgewogen erfüllt.