Was würde der Bau eines unterirdischen Swimmingpools im Jahr 2026 kosten?

Der Traum vom eigenen unterirdischen Swimmingpool beschäftigt viele Hausbesitzer, doch die Kostenfrage bleibt oft ungeklärt. Verschiedene Faktoren wie Größe, Material, Ausstattung und regionale Gegebenheiten beeinflussen den Endpreis erheblich. Während die Grundkosten für einen einfachen Pool bei etwa 20.000 Euro beginnen, können luxuriöse Anlagen schnell 100.000 Euro oder mehr erreichen. Die Preisentwicklung für 2026 wird durch Materialkosten, Arbeitspreise und technologische Innovationen geprägt.

Was würde der Bau eines unterirdischen Swimmingpools im Jahr 2026 kosten?

Grundkosten für unterirdische Schwimmbäder

Die Basiskosten für einen unterirdischen Swimmingpool variieren stark je nach Größe und gewähltem Material. Ein einfacher Rechteckpool mit den Maßen 8x4 Meter kostet in der Grundausstattung zwischen 25.000 und 40.000 Euro. Dabei sind Erdarbeiten, Betonierung und eine einfache Folie eingerechnet. Hochwertigere Materialien wie Edelstahl oder Naturstein können die Kosten auf 60.000 bis 80.000 Euro erhöhen.

Installation und Aufbauverfahren

Der Aufbau eines unterirdischen Pools erfordert umfangreiche Erdarbeiten und professionelle Planung. Die Installation dauert typischerweise 4 bis 8 Wochen, abhängig von Bodenbeschaffenheit und Wetterbedingungen. Im Gegensatz zu aufstellbaren Pools ist ein unterirdischer Pool eine dauerhafte Installation, die nicht ohne erheblichen Aufwand wieder entfernt werden kann. Die Montage erfolgt in mehreren Phasen: Aushub, Fundamentierung, Beckenbau, technische Installationen und Verfüllung.

Finanzierungsmöglichkeiten und Zahlungsoptionen

Viele Poolbau-Unternehmen bieten flexible Zahlungsmöglichkeiten an. Ratenzahlungen über 24 bis 60 Monate sind üblich, wobei oft eine Anzahlung von 20 bis 30 Prozent erforderlich ist. Spezielle Poolkredite von Banken ermöglichen Finanzierungen zu günstigen Konditionen. Rückkaufoptionen existieren praktisch nicht, da ein eingebauter Pool fest mit der Immobilie verbunden ist und deren Wert dauerhaft steigert.

Zusatzkosten und versteckte Ausgaben

Neben den reinen Baukosten entstehen weitere Ausgaben für Genehmigungen, Anschlüsse und Nebenarbeiten. Baugenehmigungen kosten zwischen 500 und 2.000 Euro, abhängig von der Gemeinde. Elektroanschlüsse und Wasseranschlüsse schlagen mit 2.000 bis 5.000 Euro zu Buche. Landschaftsgestaltung rund um den Pool kann weitere 5.000 bis 15.000 Euro kosten.

Laufende Betriebskosten

Die jährlichen Betriebskosten eines unterirdischen Pools belaufen sich auf 1.500 bis 3.000 Euro. Darin enthalten sind Stromkosten für Pumpe und Beleuchtung, Chemikalien zur Wasseraufbereitung, Wartung der Technik und Winterabdeckung. Eine Poolheizung kann die Energiekosten um weitere 1.000 bis 2.500 Euro jährlich erhöhen.


Anbieter Pooltyp Kostenschätzung
Riviera Pool Standardbecken 8x4m 35.000 - 45.000 €
Pool + Wellness City Edelstahlpool 8x4m 55.000 - 70.000 €
Schwimmbad-Technik Betonpool individuell 40.000 - 80.000 €
Albixon Deutschland Fertigbecken Polyester 25.000 - 40.000 €
Desjoyaux Pools Modulares System 30.000 - 50.000 €

Preise, Tarife oder Kostenschätzungen, die in diesem Artikel erwähnt werden, basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Eine unabhängige Recherche wird vor finanziellen Entscheidungen empfohlen.

Prognose für Poolbaukosten 2026

Experten erwarten für 2026 eine moderate Preissteigerung von 3 bis 7 Prozent gegenüber 2024. Haupttreiber sind steigende Materialkosten, insbesondere für Beton und Stahl, sowie erhöhte Lohnkosten im Handwerk. Gleichzeitig könnten technologische Fortschritte bei Poolsystemen und effizienteren Bauverfahren die Kosten teilweise kompensieren. Umweltauflagen und Energieeffizienz-Standards werden voraussichtlich zusätzliche Kosten verursachen, aber langfristig zu niedrigeren Betriebskosten führen.