Was kostet ein Epoxidharz-Garagenboden im Jahr 2026?
In der Schweiz hängt der Preis für einen Epoxidharz-Garagenboden vor allem von der gesamten Fläche, der Anzahl der aufgetragenen Schichten und dem Zustand des Untergrunds ab. Auch Vorbereitung und Nachbearbeitung spielen eine Rolle. Im Jahr 2026 ist ein Epoxidharz-Garagenboden jedoch deutlich günstiger, als viele denken.
Ein Epoxidharzboden wirkt in Garagen nicht nur optisch aufgeräumt, sondern kann Beton dauerhaft gegen Abrieb, Salz, Öl und Reifenabrieb schützen. Für die Preisfrage im Jahr 2026 ist entscheidend, ob Sie ein vollständiges System mit Untergrundvorbereitung und Versiegelung beauftragen oder ob es um Materialkosten für ein Eigenprojekt geht. In der Schweiz spielen zudem Lohnkosten, Anfahrt und regionale Unterschiede eine spürbare Rolle.
Durchschnittlicher Preis für Epoxidharz in CH
Der durchschnittliche Preis für einen Epoxidharz-Garagenboden wird in der Praxis meist pro Quadratmeter angegeben und lässt sich grob in zwei Bereiche einteilen: Material (bei Eigenleistung) und Komplettleistung (Fachbetrieb). Als Orientierung liegen Materialkosten für 2K-Epoxidharzsysteme häufig im Bereich von etwa 15–45 CHF/m², abhängig von Schichtdicke, Systemaufbau und ob eine Grundierung, Farbschicht und transparente Versiegelung enthalten sind. Bei professioneller Ausführung inklusive Untergrundvorbereitung bewegen sich typische Richtwerte oft eher zwischen 80–180 CHF/m², bei aufwändigen Sanierungen oder speziellen Anforderungen auch darüber.
Welche Arten von Epoxidharz-Garagenböden gibt es?
Preis und Haltbarkeit werden stark vom Systemtyp bestimmt. Dünnschichtige Epoxidharz-Beschichtungen (Roll-/Streichbeschichtungen) sind häufig günstiger und eignen sich für relativ intakte, trockene Betonflächen, sind aber weniger tolerant gegenüber feuchtem Untergrund und Rissbewegungen. Selbstverlaufende Epoxidharz-Beläge (mehr Millimeter Schichtdicke) sind robuster, wirken homogener und lassen sich oft leichter reinigen, sind jedoch material- und arbeitsintensiver. Häufig wird Epoxidharz auch mit Einstreu (z. B. Quarzsand) kombiniert, um Rutschhemmung und Abriebfestigkeit zu erhöhen; das kann die Kosten erhöhen, verbessert aber die Alltagstauglichkeit, gerade bei nassen Reifen im Winter.
Wichtige Faktoren, die den Preis beeinflussen
Der grösste Preistreiber ist meist nicht das Harz selbst, sondern die Untergrundvorbereitung. Fachbetriebe kalkulieren je nach Zustand Schleifen, Kugelstrahlen oder Fräsen, das Schliessen von Rissen, das Egalisieren sowie das Absaugen von Staub. Feuchtigkeit ist ein weiterer Kostentreiber: Wenn der Beton aufsteigende Feuchte zeigt oder keine funktionierende Abdichtung vorhanden ist, braucht es geeignete Grundierungen oder alternative Systeme, sonst drohen Blasenbildung und Ablösungen. Zusätzlich beeinflussen Farbauswahl, UV-stabilere Deckschichten, chemische Beständigkeit, gewünschte Rutschhemmung, Sockelanschlüsse sowie die Baustellenlogistik (Zufahrt, Lüftung, Temperatur) den Endpreis.
Günstigen, zuverlässigen Anbieter in der Schweiz finden
Ein günstiger und zuverlässiger Anbieter in der Schweiz lässt sich am ehesten finden, wenn Angebote inhaltlich vergleichbar sind. Sinnvoll ist, dass Offerten den Schichtaufbau (Grundierung, Beschichtung, Versiegelung), die geplante Untergrundvorbereitung, die Zielschichtdicke, Trocknungs-/Aushärtezeiten, Rutschhemmung (falls relevant) sowie Ausschlüsse (z. B. Feuchterisiko, Risse ausserhalb der Leistung) klar benennen. Achten Sie darauf, ob ein Vor-Ort-Termin stattgefunden hat und ob der Betrieb Referenzen für Garagen oder Parkflächen nennen kann. Für einen fairen Vergleich hilft es, die Fläche (m²), den aktuellen Beton-Zustand und Ihre Nutzung (Werkbank, Wagenheber, Winterbetrieb mit Streusalz) identisch zu beschreiben.
Praxisnah zeigt sich 2026 oft folgendes Bild: Kleine Garagen wirken pro Quadratmeter teurer, weil Rüstzeiten und Maschinenpauschalen stärker ins Gewicht fallen. Bei einer typischen Einzelgarage (ca. 18–25 m²) kann ein professionell ausgeführtes Epoxidharz-System inklusive Schleifen/Strahlen, Grundierung und Versiegelung grob im mittleren vierstelligen CHF-Bereich liegen, je nach Zustand und System. Bei Eigenleistung sind die Materialkosten deutlich niedriger, dafür steigt das Risiko von Haftungsproblemen, wenn der Untergrund nicht richtig vorbereitet oder die Verarbeitungstemperatur/Topfzeit nicht eingehalten wird.
| Product/Service | Provider | Cost Estimation |
|---|---|---|
| 2K Epoxidharz-Bodenbeschichtung (Material) | Sika (Sikafloor-Systeme) | ca. 20–45 CHF/m² (Material, je nach Aufbau) |
| Epoxidharz-System mit Einstreu (Material) | StoCretec (StoPox-Systeme) | ca. 25–55 CHF/m² (Material, je nach Rutschhemmung) |
| 2K Epoxidharz-Beschichtung (Material) | Mapei (Mapefloor-Systeme) | ca. 20–50 CHF/m² (Material, je nach Schichtdicke) |
| Epoxidharz-Grundierung + Beschichtung (Material) | Uzin Utz (z. B. UZIN/Code-Systeme, je nach Sortiment) | ca. 18–45 CHF/m² (Material, je nach System) |
| Komplettausführung inkl. Vorbereitung | Fachbetrieb (CH, je nach Region/System) | ca. 80–180 CHF/m² (inkl. Arbeit, häufige Richtwerte) |
Preise, Tarife oder Kostenschätzungen in diesem Artikel basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Vor finanziellen Entscheidungen wird eine unabhängige Recherche empfohlen.
Häufige Dinge, auf die man achten sollte
Häufige Probleme entstehen, wenn ein Epoxidharz-Garagenboden auf zu glattem oder verschmutztem Beton aufgetragen wird: Ölreste, alte Imprägnierungen oder nicht entfernte Zementschlämme führen zu schlechter Haftung. Ebenso kritisch sind Feuchte und Temperatur: Viele Systeme verlangen Mindesttemperaturen im Untergrund und eine definierte Restfeuchte; wird das ignoriert, sind Blasen, milchige Stellen oder Ablösungen möglich. Achten Sie ausserdem auf die Rutschfestigkeit (besonders bei Nässe), auf die Beständigkeit gegen Streusalz und Weichmacher aus Reifen sowie darauf, dass ausreichende Aushärtezeit eingeplant wird, bevor Fahrzeuge wieder einfahren.
Ein Epoxidharz-Garagenboden kann 2026 in der Schweiz je nach System, Untergrund und Ausführungsqualität von relativ günstigen Materiallösungen bis zur professionellen Komplettsanierung reichen. Wer die Kosten realistisch einschätzen will, sollte den Zustand des Betons und die nötige Vorbereitung als Kernfaktoren betrachten und Angebote so vergleichen, dass Schichtaufbau, Vorbereitung und Nutzungsanforderungen transparent sind.