Hinter den Kulissen für Sicherheit sorgen: Die vielen Facetten des Sicherheitsberufs kennenlernen

Sicherheitskräfte schützen still und leise die Sicherheit öffentlicher und privater Bereiche. Sie sorgen nicht nur für Sicherheit, sondern müssen auch bei unerwarteten Ereignissen schnelle Entscheidungen treffen – von der Verhinderung von Diebstählen bis hin zur Behandlung von Notfällen. Ob bei der Aufrechterhaltung der Ordnung bei großen Veranstaltungen oder beim Patrouillieren in Bürogebäuden, Einkaufszentren, Fabriken und Wohnanlagen, ihre Arbeit ist von entscheidender Bedeutung. Zudem ist die Arbeit als Sicherheitskraft eigentlich sehr einfach und kann auch ohne Erfahrung schnell erlernt werden.

Hinter den Kulissen für Sicherheit sorgen: Die vielen Facetten des Sicherheitsberufs kennenlernen

Hinter den Kulissen für Sicherheit sorgen: Die vielen Facetten des Sicherheitsberufs kennenlernen

Sicherheitskräfte arbeiten dort, wo Alltag reibungslos funktionieren soll: in Gebäuden, auf Arealen, bei Events oder im öffentlichen Umfeld. Je nach Einsatzgebiet reicht das Spektrum von präventiver Präsenz bis zu klar geregelten Interventionsabläufen. In Österreich sind Aufgaben, Verantwortung und Rahmenbedingungen stark vom Auftrag, internen Dienstanweisungen, rechtlichen Vorgaben und der jeweiligen Qualifikation geprägt.

Was gehört in der Regel zu den täglichen Aufgaben eines Sicherheitsmitarbeiters?

Typisch sind Kontroll- und Beobachtungstätigkeiten: Zutrittskontrollen, Streifengänge, Schließrunden, das Überwachen von Alarmmeldungen sowie das Erkennen von Auffälligkeiten. Hinzu kommen Dokumentation und Kommunikation, etwa das Führen von Wachbüchern, das Melden von Vorfällen und die Zusammenarbeit mit Objektverantwortlichen oder Einsatzleitungen. Je nach Umfeld können auch Aufgaben wie Besuchermanagement, einfache Sicherheitschecks (z. B. Sichtkontrollen von Bereichen) oder das Deeskalieren von Konflikten dazugehören, stets innerhalb klarer Befugnisse.

Wie ist normalerweise die Arbeitszeit und der Arbeitsplan von Sicherheitskräften?

Arbeitszeiten sind häufig schichtbasiert, weil viele Schutzaufgaben 24/7 abgedeckt werden müssen. Üblich sind Tag-, Nacht- und Wochenenddienste sowie wechselnde Dienstpläne, die sich an Objektanforderungen und saisonalen Spitzen (z. B. Eventphasen) orientieren. Rechtliche Rahmenbedingungen wie Ruhezeiten, Pausenregelungen und Höchstarbeitszeit sind dabei zentral, ebenso die Praxis rund um Überstunden, Bereitschaftsmodelle und Übergaben zwischen Schichten, damit Informationen lückenlos weitergegeben werden.

Wie hoch ist das durchschnittliche Gehalt eines Sicherheitsmitarbeiters?

Ein einzelnes „Durchschnittsgehalt“ ist in der Praxis schwer seriös zu verallgemeinern, weil sich die Vergütung aus mehreren Bausteinen zusammensetzt: kollektivvertragliche Mindestentlohnung, Zulagen (z. B. für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit), Überstundenregelungen sowie mögliche Funktions- und Objektzulagen. Zusätzlich wirken Qualifikation, Einsatzbereich (Objektschutz, Veranstaltungssicherheit, Empfangsdienst, Revierdienst), Verantwortung und regionale Unterschiede. Wer sich ein realistisches Bild machen möchte, betrachtet üblicherweise den geltenden Kollektivvertrag im Bewachungsgewerbe und vergleicht ihn mit typischen Zulagen- und Schichtmodellen im eigenen Einsatzfeld.

Welche sozialen Sicherheitsleistungen können sie erhalten?

Zu den sozialen Absicherungen zählen in Österreich insbesondere die Pflichtversicherung in Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sowie arbeitsrechtliche Ansprüche wie bezahlter Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall innerhalb der gesetzlichen Regeln. Je nach Arbeitgeber und Einsatz können zusätzliche Leistungen vorkommen, etwa betriebliche Vorsorgekassen-Beiträge im vorgesehenen Rahmen, Zuschüsse zu Arbeitskleidung/PSA, interne Weiterbildungen oder unterstützende Angebote rund um Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Welche Leistungen konkret gelten, hängt von Arbeitsvertrag, Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarungen und der jeweiligen Unternehmenspraxis ab.

Vergütung und „Kosten“ im Berufsalltag lassen sich am greifbarsten über reale Arbeitgeberstrukturen und typische Entgeltbestandteile einordnen: Große Sicherheitsunternehmen arbeiten oft mit standardisierten Gehalts- und Zulagenmodellen, während regionale Anbieter teils stärker objektspezifisch organisieren. Für eine faire Einschätzung ist entscheidend, nicht nur den Grundlohn zu betrachten, sondern auch Schichtzulagen, Überstundenzuschläge, Reise-/Wegzeitenregelungen und die Planbarkeit der Dienste.


Product/Service Provider Cost Estimation
Objekt- und Werkschutz (Personal) Securitas Sicherheitsdienstleistungen GmbH (AT) Entlohnung typischerweise nach Kollektivvertrag; tatsächliches Entgelt abhängig von Zulagen, Schichtmodell und Funktion
Revier- und Streifendienst ÖWD security systems GmbH & Co KG (AT) Üblicherweise Grundentgelt plus Zuschläge (Nacht/Wochenende) und ggf. Funktionszulagen; variiert nach Einsatzprofil
Veranstaltungssicherheit G4S Secure Solutions GmbH (AT) Entgelt in der Praxis stark einsatz- und zeitabhängig; häufig relevant: kurzfristige Dienstzeiten, Zuschläge, Mehrstundenregelungen
Empfangs- und Zutrittsdienste ISS Facility Services (AT) Vergütung typischerweise in kollektivvertraglichem Rahmen; Unterschiede je nach Objektanforderungen und Qualifikationsprofil

Die in diesem Artikel genannten Preise, Tarife oder Kostenschätzungen basieren auf den zuletzt verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Vor finanziellen Entscheidungen wird eine unabhängige Recherche empfohlen.

Wer den Sicherheitsberuf verstehen will, sollte ihn als Zusammenspiel aus Prävention, Kommunikation und verlässlichen Routinen sehen: Aufgaben und Verantwortung variieren stark nach Einsatzort, während Schichtmodelle und rechtliche Vorgaben den Arbeitsalltag prägen. Bei der Vergütung sind Grundentgelt und Zulagen gemeinsam zu betrachten, und soziale Absicherung folgt in Österreich klaren gesetzlichen und kollektivvertraglichen Leitplanken. Insgesamt zeigt sich ein Berufsfeld, das strukturiert arbeitet, gleichzeitig aber flexibel auf Situationen reagieren muss.